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IÖD | Deutsch

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Umfrage zeigt zunehmende Marktungläubigkeit in der Bevölkerung.

Der Rat der globalen Gewerkschaften, dem die Internationale der Öffentlichen Dienste und zehn andere globale Gewerkschaftsverbände, der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) sowie der Gewerkschaftliche Beratungsausschuss bei der OECD (TUAC) angehören, organisiert zurzeit eine richtungweisende Konferenz mit dem Titel „Eine globale Agenda für hochwertige öffentliche Dienste“. Die Konferenz tagt vom 12.-14. Oktober 2010 in Genf, in der Schweiz, der Stichtag für die Voranmeldung ist der 9. Juni.

In vielen Ländern der Welt wird laufend gegen die Gewerkschaftsrechte verstoßen. Besonders eklatante Beispiele sind Kolumbien, die Türkei, Swasiland und der Iran. Die IÖD steht ihren Mitgliedsorganisationen in diesen Ländern, in denen die Gewerkschaften einen Kampf um grundlegende Menschenrechte führen, mit tatkräftiger Hilfe zur Seite.

„Prognosen zufolge wird die wirtschaftliche Erholung Asiens von den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise während der nächsten zwei Jahre anhalten“, verlautet die Asiatische Entwicklungsbank (ADB). Die globalen Gewerkschaftsverbände sehen das keineswegs so und drängen die ADB zu einer Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, um brauchbare Lösungen zu finden.

Am 1. Mai marschierten Hunderte CTSP-Mitglieder durch die Straßen von Port au Prince und ver-langten Gerechtigkeit, die Achtung der Menschen- und Gewerkschaftsrechte und ein Mitsprache-recht beim Aufbau eines stärkeren Haiti. Eine IÖD-Delegation bestehend aus führenden Gewerk-schafterInnen und AktivistInnen aus Argentinien, Bahamas, Kanada und Jamaika schloss sich den CTSP-Mitgliedern und ihrer Forderung nach hochwertigen öffentlichen Diensten an.

Sechs junge Gewerkschaftsmitglieder der größten schwedischen Gewerkschaft der Gemeindebe-diensteten Kommunal besuchten den indischen Gliedstaat Tamil Nadu, um sich ein Bild von der Bedeutung der solidarischen Unterstützung und der tragenden Rolle zu machen, die ihre Gewerkschaft beim Aufbau von Gewerkschaften in Südasien spielt.

Auf dem UN-Gipfel für nukleare Abrüstung am 4. Mai in New York überreichten internationale Ge-werkschaftsvertreterInnen UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon eine von rund 6,7 Millionen Arbeit-nehmerInnen unterzeichnete Petition, die zu einer umfassenden nuklearen Abrüstung aufruft. „Nein zu Atomwaffen“ fordert eine entschlossene Vorgangsweise für eine vollständige nukleare Abrüstung und eine alle fünf Jahre stattfindende Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags (Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen/NPT), den 189 Länder ratifiziert haben. Die Gefahr atomarer Kon¬flikte ist nach wie vor gegeben, hinzu gesellt sich aber auch die zunehmende Besorgnis, dass Nuklearwaffen in die Hände terroristischer Gruppierungen gelangen könnten.

Vor kurzem kündigte die griechische Regierung im Gegenzug für ein vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Union gewährtes Hilfspaket massive Kürzungen bei den Rentenleistungen an. Seit vergangenem Dezember und dem Ausbruch der Schuldenkrise hat die sozialdemokratische Regierung Griechenlands eine ganze Palette von Sparmaßnahmen angekündigt, darunter gewaltige Einsparungen im öffentlichen Sektor.

Die indonesische Gewerkschaft PLN führt eine Kampagne gegen ein neues Gesetz zur Privatisierung der Stromversorgung durch. „Die Privatisierung der Stromversorgung in Indonesien bringt den Menschen überhaupt nichts, dafür unterwandert sie die Demokratie und schafft Ungewissheit in den privaten Haushalten. Die Preise werden in die Höhe klettern, und die Menschen werden keinen Zugang mehr zu Elektrizität haben“, sagte Daryoko, Vorsitzender der PLN-Gewerkschaft am 29. April 2010 im Rahmen einer Anhörung durch den Verfassungsgerichtshof in Jakarta.

Der Gewerkschaft Public and Commercial Services (PCS), einer IÖD-Mitgliedsorganisation im Verei-nigten Königreich, die gegen Maßnahmen vor Gericht gegangen ist, welche eine Senkung der Höhe der Abfertigungszahlung für öffentlich Bedienstete vorgesehen hätten, wurde Recht gegeben.

Auf dem 4., alljährlich in Genf veranstalteten Festival der Gewerkschaftskurzfilme – von, für und über Gewerkschaften und erwerbstätige Menschen – werden Filme gezeigt, die davon erzählen, wie sich die Gewerkschaftsbewegung den Herausforderungen stellt, die sich durch das extrem ungleiche Machtverhältnis zwischen den transnationalen Konzerneliten und den ArbeitnehmerInnen ergeben. Das Festival findet am 15. Juni statt.

Die Internationale der Öffentlichen Dienste (IÖD) ist im Begriff, den IÖD-Website zu erneuern, wobei wir sicherstellen wollen, dass wir unsere Mitgliedsorganisationen auf eine möglichst rasche und effektive Weise informieren und betreuen. Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit, um unsere kurze Online-Umfrage auszufüllen ( sie steht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch, Schwedisch und Japanisch zur Verfügung) und uns mitzuteilen, welche Verbesserungen ihr euch für den neuen IÖD-Website wünscht.

Die Geschichte vom Wasser in Flaschen ist eine kurze, online gestellte Videopräsentation des Pro-jekts Story of Stuff. Das Video erzählt von künstlich hergestellter Nachfrage bzw. davon, wie die Verbraucher manipuliert werden, Wasser zu kaufen, das in Flaschen abgefüllt ist. Der Film befasst sich eingehend mit den Attacken, die die Mineralwasserindustrie gegen Leitungswasser führt, und ihren verführerischen, auf Natur und Umwelt bauenden Werbekampagnen, mit denen sie von den von ihr produzierten Plastikmüllbergen ablenken möchte. Der Film schließt mit dem Aufruf, „wieder Leitungswasser zu trinken“, und zwar nicht nur, indem man kein in Flaschen abgefülltes Wasser mehr kauft, sondern sich auch für Investitionen in sauberes und allen Menschen zugängliches Wasser einsetzt.

6.-7. Mai 2010, IAO Raum XI, Genf

Gerade als die dritte Runde der Verhandlungen über ein Wirtschafts- und Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada begann, sickerten geheime Informationen über den vorgeschlagenen Text durch (Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen - CETA) und wurden gemeinsam von der globalen Gewerkschaftsföderation Internationale der Öffentlichen Dienste (IÖD), ihrer Schwesterorganisation Europäischer Gewerkschaftsverband für den Öffentlichen Dienst (EGÖD) und Gewerkschaftsorganisationen und NGOs im Rahmen des kanadischen Netzwerks für gerechten Handel (Canadian Trade Justice Network) veröffentlicht. Diese neuen Informationen werfen die Frage auf, wie sich ein solches Freihandelsabkommen auf die Sozialpolitik, Umweltverträglichkeit, öffentlichen Dienste, Kultur, Rechte auf geistiges Eigentum, Ernährungsautonomie und andere Bereiche, die für europäische und kanadische BürgerInnen von wesentlicher Bedeutung sind, auswirken wird.



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