English Deutsch Français 日本語のページ Español Svensk
Über die IÖDTagungen & NetzwerkePolitik & ThemenKampagnenInformationen
Homepage
Politik & Themen
Gesundheit
Sozialdienste
Öffentliche Versorgungsbetriebe
Öffentliche Sektor
Gewerkschaftsrechte
Gleichstellung
           



ImageGesundheit

Gesundheitsdienste (und auch die dazugehörigen Sozialdienste) sollen dem Wohl der Bevölkerung dienen und dies durch die Zusammenarbeit mit Einzelpersonen und den Kommunen gewährleisten. Das bedeutet, dass die Gesundheitsdienste im Rahmen demokratisch gewährter finanzieller Mittel den Bedürfnissen der Menschen und nicht den Vorgaben der im Gesundheitswesen aktiven Konzerne unterzuordnen sind. „Hilfe zur Selbsthilfe" und „Vorbeugen ist besser als Heilen" sind dabei die obersten Grundsätze. Gesundheits- und Sozialdienste werden nur dann erfolgreich arbeiten können, wenn diese Prinzipien befolgt werden.

Die Politik der IÖD im Gesundheitsbereich basiert auf den Grundsätzen der WHO:

Gesundheit ist der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur der Abwesenheit von Krankheit;
Der Genuss des höchsten erreichbaren Gesundheitsstandards ist eines der Grundrechte jedes menschlichen Wesens ohne Unterschied von Rasse, Religion, politischer Anschauung, wirtschaftlichen und sozialen  Verhältnissen.

Gesundheitsdienste sollen umfassend verfügbar sein, am Ort der Inanspruchnahme kostenlos sein und von der öffentlichen Hand finanziert werden. Die Gesellschaft muss ArbeitnehmerInnen und ihren Familien im Falle von Krankheit, Unfall und Invalidität eine angemessene Behandlung und die Sicherung eines angemessenen Einkommens garantieren. Arbeitsschutzdienste in den Betrieben zum Schutz der ArbeitnehmerInnen, ihrer Gemeinden und der Umwelt sind von vorrangiger Bedeutung.

Die IÖD will bestehende Dienste erhalten und verbessern, jedoch nur im Rahmen des vernünftig Machbaren - wenn ein Dienst ineffektiv arbeitet oder nicht benutzerfreundlich ist, sind wir für grundlegende Veränderungen. Dies muss allerdings in einer Weise erfolgen, die von den Gewerkschaften mitgetragen werden kann und die für BenutzerInnen, Beschäftigte und Führungskräfte von Vorteil ist.

Wir wenden uns gegen die Bestrebungen von Regierungen und anderen Interessengruppen, die Qualität und die Verfügbarkeit von Gesundheitsdiensten einzuschränken. Das beinhaltet die Entwicklung von Gewerkschaftsstrategien gegen Privatisierung und gegen Auslagerung und Kommerzialisierung dieser Dienste. Wir kämpfen ebenfalls für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der im Gesundheits- und Sozialdienst Beschäftigten sowie für die Gründung, Entwicklung und ungehinderte Tätigkeit von Gewerkschaften in diesen Sektoren. Wir sind der Überzeugung, dass ArbeitnehmerInnen, die kollektiv über ihre Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen verhandeln können, bessere Arbeits- und Dienstleistungen erbringen und auf diese Weise zu Kosteneinsparungen beitragen.

All diese Ziele können ohne Frieden, angemessene Ernährung und Einkommen, annehmbare Wohnungen, sichere Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt und eine erfüllende Arbeit nicht erreicht werden - dies sind die wirklichen Gesundheits- und Sozialdienste, die ein menschenwürdiges und selbst bestimmtes Dasein ermöglichen. Wir verfolgen darüber hinaus spezielle Politiken zu den Themen Alkohol- und Drogenmissbrauch, Altenpflege, Chancengleichheit im Gesundheitssystem usw. Da diese Fragen oft nicht isoliert voneinander betrachtet werden können, binden wir sie in übergeordnete gewerkschaftliche Maßnahmenprogramme ein, die die ArbeitnehmerInnen selbst umsetzen können.

Weitere Informationen über unsere Arbeit und unsere Politik im Bereich Gesundheits- und Sozialdienste finden Sie in unseren Veröffentlichungen.

 
© 2006 Public Services International (PSI). All rights reserved. Site developed and designed by ASI Web Services Group.